… ein Traum wird Wirklichkeit

Vor einigen Jahren erlagen auch wir dem Schwedenvirus. Seitdem ließ er uns nicht mehr los. Die Natur, die Ruhe und auch die Menschen faszinierten uns. Jeden Urlaub verbrachten wir in diesem schönen Land. Wir erlebten jede Jahreszeit. Im Februar 2010 kämpften wir uns auf der Fahrt zu unserem Ferienhaus in Arvika durch den schlimmsten Schneesturm der letzten 50 Jahre (lt. schwedischer Tagespresse). Im Frühjahr konnten wir beobachten, wie die Natur förmlich explodierte. Im Sommer genossen wir das Baden in den Mälaren und anderen schönen Seen und freuten uns über reichlichen Fischfang und im Herbst sammelten wir körbeweise Pilze. Wir fühlten uns hier so wohl, dass der Wunsch, hier auch zu leben, immer größer wurde. Im Sommer 2011 kauften wir uns ein typisches Schwedenhaus. Wir haben lange danach gesucht, aber dann war es Liebe auf den ersten Blick.

Jetzt leben wir unseren Traum.

Was wir dabei alles so erleben, wollen wir hier erzählen.

Glad midsommar

Traditionell gibt es Erdbeeren oder Erdbeertorte zu Mittsommer. In diesem Jahr durch Corona und die Kälte im Mai sind die Erdbeeren unglaublich teuer, bis zu 100 Kr ca. 10 € für 500 g. Da bleibt einem die Erdbeertorte im Halse stecken. Wir hatten uns schon auf Rhabarberkuchen eingestellt, doch die Sonne der letzten Tage hat unsere eigenen Erdbeeren gepusht. Und so reichten die ersten Früchte tatsächlich für eine Torte.

So lecker!

Herausforderungen

Es hätte so schön sein können. Doch wie so oft warteten unerwartete Überraschungen auf uns. Mit Steinen im Boden haben wir gerechnet, aber mit einer solchen Anzahl und solch großen Exemplaren dann doch nicht.

Minibagger und Radlader, die wir ausgeliehen haben, haben hart gekämpft. Doch ohne schwere Technik ist das nicht zu schaffen. Auch wissen wir nicht mehr, wohin mit dem ganzen Aushub. Es ist ja leider kaum Muttererde dabei. Auf unserem anderen Grundstück haben wir bereits den Blumenhang mit dem verwendbaren Aushub vorbereitet. Doch wenn wir noch höher gehen, haben wir eine Rodelbahn.

Doch beginnen wir am Anfang.

Der Platz für den Drainagesand ist vorbereitet

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Die Vorarbeiten für den Anbau

Wir planen einen Anbau für unser Haus, der von der Grundfläche gesehen größer ist, als unser jetziges Haus.

In den letzten Wochen und Monaten haben wir viel Zeit in die Planung und Vorbereitung unseres größten Projektes gesteckt. Wir haben gemessen, gerechnet, gezeichnet usw. Jetzt haben wir die Baugenehmigung und den Startbescheid.

Ein paar Eindrücke von den Vorarbeiten, die Uwe nur mit dem Spaten erledigt hat. Irgendwann hat er aufgehört, die Schubkarren zu zählen, die er in unseren kleinen Wald gefahren hat, um dort den Boden auszugleichen.

26.09.2019

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