Es gibt wohl nicht viel, was Uwe nicht lösen kann. Als ich von der Arbeit kam, war er in vollem Gange, ALLEIN die schweren Deckenbalken auf die Kellerwände zu bringen. Der Bootstrailer und eine provisorische Rampe waren seine Lösung.
Um die Türöffnung in die Kellerwand zu sägen, haben wir uns eine Ringsäge ausgeliehen. Leider funktionierte es nicht so, wie Uwe gehofft hatte, da die Säge dauern stehen blieb. Uwe war ziemlich gefrustet.
Es hätte so schön sein können. Doch wie so oft warteten unerwartete Überraschungen auf uns. Mit Steinen im Boden haben wir gerechnet, aber mit einer solchen Anzahl und solch großen Exemplaren dann doch nicht.
Minibagger und Radlader, die wir ausgeliehen haben, haben hart gekämpft. Doch ohne schwere Technik ist das nicht zu schaffen. Auch wissen wir nicht mehr, wohin mit dem ganzen Aushub. Es ist ja leider kaum Muttererde dabei. Auf unserem anderen Grundstück haben wir bereits den Blumenhang mit dem verwendbaren Aushub vorbereitet. Doch wenn wir noch höher gehen, haben wir eine Rodelbahn.
Wir planen einen Anbau für unser Haus, der von der Grundfläche gesehen größer ist, als unser jetziges Haus.
In den letzten Wochen und Monaten haben wir viel Zeit in die Planung und Vorbereitung unseres größten Projektes gesteckt. Wir haben gemessen, gerechnet, gezeichnet usw. Jetzt haben wir die Baugenehmigung und den Startbescheid.
Ein paar Eindrücke von den Vorarbeiten, die Uwe nur mit dem Spaten erledigt hat. Irgendwann hat er aufgehört, die Schubkarren zu zählen, die er in unseren kleinen Wald gefahren hat, um dort den Boden auszugleichen.